Weinsprache 2017-11-23T00:44:14+00:00
Weinlexikon
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Weinsprache

Weinsprache

Rund um den Wein gibt es natürlich auch Fachbegriffe; die wichtigsten finden Sie hier erläutert:

• Weinherstellung
• Weinbeschreibung
• Weinbezeichnungen

Anreichern: Anreicherung mit Zucker nach den gesetzlichen Bestimmungen. Das Anreichern ist bei Qualitätsweinen mit Prädikat verboten.

Barrique: Eichenholzfässer  mit einem Volumen von 225 Litern.

Cuvée: Mischung von fertigen Weinen verschiedener Rebsorten zur Qualitätsverbesserung.

Keltern: Abpressen des Rebensaftes – es bleibt der Trester übrig.

Mostgewicht: Dichte des Mostes. Das Mostgewicht wird in Öchsle gemessen mit einer Öchlsewaage, bzw. einem Refraktometer. So wird beim Wein der Zuckergehalt des Rebensaftes bestimmt – Öchslegrade.

Restsüße: Zuckergehalt des fertigen Weines, also nach der Gärung. Wird meist durch Zusatz von Traubenmost erreicht – Süßreserve.

Schönen: Eiweißstoffe werden gebunden und sinken zu Boden, damit der Wein klar wird.

Schwefeln: Schwefel stoppt die Tätigkeit ungewünschter Bakterien, die zur Oxidation – braunwerden des Mostes führt.

Verschneiden: Damit meint man das Vermischen von Most und Wein. Hiermit werden verschiedenen Eigenschaften des Weines ausgeglichen – wie z. B. Farbe, Geschmack oder Säuregehalt. Es dürfen nur Weine mit vergleichbarer Qualität.

Ansprechend: Zum Trinken anregend

Aroma, aromatisch: Reich an Duft- und Geschmacksnoten.

Blume, blumig: Reich an Duftstoffen

Bukett, bukettreich: Reich an Duft und Geschmacksstoffen – ähnlich wie Aroma, bei Wein wird das Wort Bukett aber bevorzugt.

Duftig: Feine angenehme Blume

Elegant: Fein abgestimmt in Alkohol, Säure und Bukett.

Gehaltvoll: Reich an Inhaltsstoffen wie Zucker, Glycerin-, Gerb- und Farbstoffen.

Harmonisch: Ausgewogenes Verhältnis aller Inhaltsstoffe.

Herb: Rotweine mit viel Gerbsäure, Achtung: Herb ist nicht sauer.

Kräftig: Höherer Alkoholgehalt, angenehme Säure.

Lieblich: Leicht, angenehm, wenig Alkohol, etwas süßlich, wenig Säure.

Prickelnd: Leicht kohlensäurehaltig.

Rassig: Ausgeglichene frische Säure – wie z. B. sehr oft beim Riesling.

Spritzig: Frisch, angenehm, prickelnd, z. B. Saarweine.

Süffig: Bei einfachen Weinen verwendet, die zum Weitertrinken anregen.

Trocken: Vollständig durchgegoren, ohne Restzucker, hoher Alkoholgehalt. Trocken ist nicht mit sauer gleichzusetzen.

Wuchtig: Viel Körper und Alkohol, bei Rotweinen verwendet.

Rotling: Zusammen gekelterte Rot- und Weißweintrauben.

Roséwein: Aus Rotweintrauben gekeltert. Die Maische wird aber nachdem der Wein einen zarten Roséton hat gekeltert. Also aus Rotweintrauben, aber im Weißweinverfahren hergestellt.

Schillerwein: Ein Rotling aus Baden Württemberg, der mindestens ein Q. b. A. – Qualitätswein aus einem bestimmten Anbaugebiet ist.

Boxbeutel: Spezielle Flaschenform aus dem Weinbaugebiet Franken.