Breitachklamm 2017-11-23T01:32:57+00:00
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Ausflug zur Breitachklamm

Am Ausgang des wunderschönen Kleinwalsertals bei Tiefenbach, einem Stadtteil des bekannten Urlaubsortes Oberstdorf im Allgäu liegt die Breitachklamm, die neben der Höllenbachklamm die tiefste Klamm der bayerischen Alpen ist. Durch die beeindruckenden, von der Breitach ausgeschwemmten Felsformationen führt ein ideal befestigter rund 2,5 Kilometer langer Wanderweg, den jährlich etwa 300.000 Urlauber und Naturliebhaber besuchen und dessen oberer Eingang sich nahe der Walserschanz befindet. Hier findet man allerdings nur einen kleinen Parkplatz, der gerne überfüllt ist. Besser beraten ist man deshalb am unteren Eingang der Klamm in Tiefenbach, wo wesentlich mehr Stellplätze zur Verfügung stehen.

Die Breitachklamm entstand erst relativ spät und ist nur etwa 10.000 Jahr alt, was angesichts der zum Teil 150 Meter tiefe ausgesprochen beachtlich ist. Seit 1904 wurde erstmals erfolgreich damit begonnen, die Klamm begehbar zu machen und nach Sprengungen und dem Anbringen diverser Brücken und Befestigungen kann man heute gefahrlos zwischen den monumentalen Felswänden entlang spazieren. Die Klamm ist dabei nicht nur im Sommer begehbar, sonder bietet gerade im Winter atemberaubende Anblicken, wenn sich riesige Eis- und Schneemassen an die kargen Felsformationen schmiegen.

Ganz in der Nähe der Breitachklamm findet man auch die natürlich entstandene Felsbrücke „Judenkirche“, die bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist. Dieses Naturdenkmal ist wesentlich weniger bekannt und entsprechend weniger besucht, bietet aber auch einen atemberaubenden Anblick und ist einen kleinen Abstecher wert, auch wenn man die Felsbrücke selbst nicht betreten kann.