Ausflug Kempten

Eine der ältesten Städte
Deutschlands und eines der lohnendsten Ausflugsziele im Allgäu ist die
kreisfreie Stadt Kempten, die mit ihren 62.000 Einwohnern nach Augsburg die
zweitgrößte Stadt in Bayerisch-Schwaben ist.
Die Geschichte der
Hochschulstadt reicht zurück bis weit vor die Eroberung des Alpenvorlandes
durch die Römer, die ihr später den Namen Cambodunum gaben. Im Mittelalter
war Kempten vornehmlich durch die ansässigen Mönche und das
Benediktinerkloster geprägt, ehe es 1525 eine eigenständige Stadt wurde.
Viele der historischen
Gebäude sind heute noch erhalten und werden gepflegt und regelmäßig
renoviert. Im sehenswerten Archäologischen Park Cambodunum, der im Stadtteil
Lindenberg eingerichtet sind, kann man sogar Gebäude aus römischen
Siedlungen bewundern, die dort wiederhergestellt wurden.
Das vielleicht
wichtigste sehenswerte Gebäude der Stadt ist die ehemalige
Benediktinerstiftskirche St. Lorenz, die ab 1652 errichtet wurde. Die
Basilika ist weißt eine wunderschöne Innenausstattung auf und verfügt über
ein beeindruckendes, über 16 Meter hohes Mittelschiff. Daneben sollte man
sich in Kempten auch unbedingt das Rathaus, die Fürstäbtliche Residenz mit
Orangerie und Hofgarten, das Gelände der so genannten Burghalde, das heute
auch ein beliebtes Naherholungsgebiet ist und das beeindruckende
Zumsteinhaus.
Einen Besuch wert sind
auch einige schöne Museen in Kempten wie das Allgäu-Museum „Kornhaus“, das
im Zumsteinhaus untergebrachte Römermuseum, das Alpinmuseum und vor allem
die Alpenländische Galerie im Marstall, in der 130 Exponate zu bewundern
sind, die von der Gotik bis zur Frührenaissance datieren.
Jedes Jahr im August
findet in der Geburtsstadt des berühmten Biologen und Naturforschers Ernst
Walter Mayr die Allgäuer Festwoche statt, die erstmals 1949 zelebriert
wurde. Die gebotenen Kultur- und Sporthöhepunkte sind jährlich ein großer
Zuschauermagnet und locken jeweils rund 100.000 Besucher an.
