Herstellung von Zigarren - ebenfalls eine Hilfe für Ihren
Zigarrenkauf
Geschichte • Herstellung • Lagerung • Zigarrengrößen • Zigarrenmarken • Zigarrenbrände • Zigarrenshop
Die Deckblätter werden in den frühen Morgenstunden befeuchtet, das
überschüssige Wasser wird abgeschüttet und das Blatt bleibt über Nacht hängen.
Am nächsten Morgen wird die Mittelrippe entfernt - hierbei muss behutsam
vorgegangen werden. Dann werden die Blätter nach Größe, Farbe und Struktur
aussortiert und in Stapeln weitergegeben an die Werkstatt.
Die Umblätter und Einlagen werden nicht befeuchtet, sondern gelagert – oft über
mehrere Jahre.
In der Mischabteilung (La Barajita) werden die Blätter dann unter strengen
Vorkehrungen gemischt.
Die Torcedores bekommen immer Mischungen die für 50 Zigarren ausreichen.
In der Galera werden dann die verschiedenen Sorten und Größen hergestellt.
Nur mit einer scharfen Klinge, Holztischen und einem pflanzlichen Kleber stellen
die Torceods mit großer Fingerfertigkeit die Zigarren her.
Bis zu 120 Zigarren werden pro Torcedor gerollt. Zur Unterhaltung wird den
Torcedores vorgelesen.
Sie werden nach „Leistung“ bezahlt – stimmt die Qualität oder das Gewicht nicht,
bekommen diese auch kein Geld. Sie werden pro Stück bezahlt.
Torcedos werden ständig kontrolliert.
Danach kommen die Zigarren in den Klimaraum der Fabrik. Dort lagern die Zigarren
in Zedernholzregalen für mehrere Wochen, manchmal sogar Monate.
Die Temperatur beträgt ca. 17 – 18 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei
ca. 65 – 70 %.
Nach der Lagerung im Klimaraum werden die Zigarren nach Farbe sortiert. Ein
solcher Farbsortierer (Escogedor) sortiert die Zigarren nach 65!!!
Farbschattierungen aus.
Die Beringerin (Anilcidora) nimmt die Zigarren, die mit der schönsten Seite nach
oben einsortiert wurden, heraus und bringt den Zigarrenring an. Auf keinen Fall
darf die Beringerin die Anordnung oder die Schauseite verändern. Die Zigarren
müssen nach dem Beringen wieder genau so liegen wie diese vom Farbsortierer
sortiert wurden.
In die Unterseite der Kisten werden dann folgende drei Stempel eingebrannt.
„Habanos S.A.“, „Hecho en Cuba“ und „Cubatobaco“.
Seit 1994 kommt noch ein Aufkleber mit der Aufschrift „Habanos auf jede Kiste.
