Ausflug Breitachklamm

Am Ausgang des
wunderschönen Kleinwalsertals bei Tiefenbach, einem Stadtteil des bekannten
Urlaubsortes Oberstdorf im Allgäu liegt die Breitachklamm, die neben der
Höllenbachklamm die tiefste Klamm der bayerischen Alpen ist. Durch die
beeindruckenden, von der Breitach ausgeschwemmten Felsformationen führt ein
ideal befestigter rund 2,5 Kilometer langer Wanderweg, den jährlich etwa
300.000 Urlauber und Naturliebhaber besuchen und dessen oberer Eingang sich
nahe der Walserschanz befindet. Hier findet man allerdings nur einen kleinen
Parkplatz, der gerne überfüllt ist. Besser beraten ist man deshalb am
unteren Eingang der Klamm in Tiefenbach, wo wesentlich mehr Stellplätze zur
Verfügung stehen.
Die Breitachklamm
entstand erst relativ spät und ist nur etwa 10.000 Jahr alt, was angesichts
der zum Teil 150 Meter tiefe ausgesprochen beachtlich ist. Seit 1904 wurde
erstmals erfolgreich damit begonnen, die Klamm begehbar zu machen und nach
Sprengungen und dem Anbringen diverser Brücken und Befestigungen kann man
heute gefahrlos zwischen den monumentalen Felswänden entlang spazieren. Die
Klamm ist dabei nicht nur im Sommer begehbar, sonder bietet gerade im Winter
atemberaubende Anblicken, wenn sich riesige Eis- und Schneemassen an die
kargen Felsformationen schmiegen.
Ganz in der Nähe der
Breitachklamm findet man auch die natürlich entstandene Felsbrücke
„Judenkirche“, die bereits seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist. Dieses
Naturdenkmal ist wesentlich weniger bekannt und entsprechend weniger
besucht, bietet aber auch einen atemberaubenden Anblick und ist einen
kleinen Abstecher wert, auch wenn man die Felsbrücke selbst nicht betreten
kann.
